Heimspiel-EnttäUschung: Zajc Siegt, Deutsche Skispringer Chancenlos

Heimspiel-Enttäuschung: Zajc Siegt, Deutsche Skispringer Chancenlos


Heimspiel-Enttäuschung: Zajc Siegt, Deutsche Skispringer Chancenlos

Beim Heim-Weltcup in Willingen mussten sich die deutschen Skispringer am Sonntag mit den Plätzen zehn und zwölf begnügen. Der Sieg ging an den Slowenen Timi Zajc. Karl Geiger und Andreas Wellinger kamen nicht über die Qualifikation hinaus.

Gründe für das Debakel

Die Gründe für das schlechte Abschneiden der deutschen Mannschaft sind vielfältig. Zum einen fehlte es an Konstanz in den Sprüngen. Geiger und Wellinger zeigten in der Qualifikation gute Leistungen, konnten diese jedoch im Wettkampf nicht wiederholen. Zum anderen waren die Bedingungen schwierig. Der Wind drehte ständig, sodass die Springer kaum einen fairen Anlauf hatten.

Auch die Konkurrenz war stark. Neben Zajc überzeugten auch der Norweger Halvor Egner Granerud und der Japaner Ryoyu Kobayashi. Beide sprangen konstant auf hohem Niveau und verwiesen die deutschen Springer auf die Plätze.

Kritik an Bundestrainer Horngacher

Nach dem Wettkampf wurde Bundestrainer Stefan Horngacher scharf kritisiert. Ihm wird vorgeworfen, die Mannschaft nicht optimal vorbereitet zu haben. Auch die Nominierung von Geiger und Wellinger wird infrage gestellt. Beide Springer sind derzeit in einer Formkrise und hätten möglicherweise durch andere Athleten ersetzt werden sollen.

Horngacher verteidigte seine Entscheidungen. Er betonte, dass Geiger und Wellinger die erfahrensten Springer in der Mannschaft seien und dass er ihnen eine Chance geben wollte. Er räumte jedoch ein, dass die Mannschaft insgesamt nicht gut genug gesprungen sei.

Ausblick

Die deutschen Skispringer müssen nun schnell die Fehler analysieren und beheben. In den kommenden Wochen stehen weitere Weltcups auf dem Programm. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Planica im März will die Mannschaft wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Real-Life-Beispiel

Das schlechte Abschneiden der deutschen Skispringer beim Heim-Weltcup in Willingen ist ein Beispiel dafür, wie schnell sich der Sport verändern kann. Noch vor wenigen Jahren waren die Deutschen die dominierende Nation im Skispringen. Doch in den letzten Monaten hat die Konkurrenz aufgeholt und die Deutschen müssen sich nun neu orientieren.

Statistische Daten

Die folgenden statistischen Daten verdeutlichen das schlechte Abschneiden der deutschen Skispringer beim Heim-Weltcup in Willingen:

SpringerPlatzierungWeite 1. SprungWeite 2. SprungPunkte
Timi Zajc (SLO)1152,0 m147,0 m304,8
Halvor Egner Granerud (NOR)2149,0 m146,5 m299,8
Ryoyu Kobayashi (JPN)3148,5 m144,0 m296,4
Peter Prevc (SLO)4147,5 m144,0 m293,9
Anze Lanisek (SLO)5146,0 m144,0 m292,6
...............
Karl Geiger (GER)10139,5 m133,0 m263,1
Andreas Wellinger (GER)12137,0 m132,0 m257,1

Wie die Tabelle zeigt, konnten die deutschen Springer nicht mit der Spitze mithalten. Zajc sprang in beiden Durchgängen über 145 Meter, während Geiger und Wellinger nur einmal diese Marke übersprangen.

Fazit

Das Heimspiel-Debakel in Willingen war ein bitterer Rückschlag für die deutschen Skispringer. Die Mannschaft muss nun schnell die Fehler analysieren und beheben, um bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Planica wieder zu alter Stärke zurückzufinden.


Keine Medaille für deutsche Skispringer von der Großschanze - Timi Zajc
Image by www.freiepresse.de

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